30 Jahre DSJ – 2023
2023 – «GoVote»
2023 war wieder ein Wahljahr – und für uns ein klarer Fall von: Da sind wir dabei! Dieses Mal wollten wir es wissen und rollten die wohl grösste Kampagne im Zusammenhang mit Wahlen in der Geschichte des DSJ aus. Sie bestand aus einem internen und einem externen Projekt. Das externe Projekt trug den Namen «GoVote» und wurde gemeinsam mit der SAJV, Discuss it, dem Projekt CH+, smartvote und dem Campus für Demokratie umgesetzt. Ein echtes Power-Team.
Parallel dazu lief die nationale Kampagne «Frag den Bundesrat/die Bundesrätin» – mit einem neuen Titel, passend zur damaligen Situation: «Baume-Schneider und Rösti antworten». Und genau das taten sie. Junge Menschen stellten den frischgebackenen Bundesratsmitgliedern im Bundeshaus ihre Fragen. Mehr Nähe zur Demokratie geht kaum.
Auch im Jahr 2023 begleitete uns der Organsationsentwicklungsprozess. Unser Rebranding fand seinen grossen Abschluss. Frischer Look, klare Linien, neue Webseite – im Frühling ging unsere neue Webseite live. Unser neues Logo ist dabei mehr als nur Design: Inspiriert von Guillemets, den französischen Anführungszeichen, steht es symbolisch für Dialog, für Austausch und dafür, dass Meinungsaustausch zentral ist in demokratischen Systemen.
Und weil Wandel nicht bei Farben aufhört, wagten wir uns auch an ein Thema, das gerne gemieden wird: Löhne. 2023 führten wir ein neues Lohnsystem ein – eines, das Lohngerechtigkeit wirklich ernst nimmt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, unabhängig von Verhandlungsgeschick oder Zufall. Im Zentrum steht die Funktion. Fairer, transparenter und zukunftsfähiger.
Aber damit war noch lange nicht Schluss. Nach einer Umfrage auf der Geschäftsstelle stellten wir auf die 40-Stunden-Woche um – und stockten das Weiterbildungsbudget für unsere Mitarbeitenden kräftig auf. Denn wir sind überzeugt: Wer Gutes tun will, braucht gute Bedingungen.
Mit all diesen Veränderungen wollen wir unserem Slogan gerecht werden: «Niemand zu jung für Politik!» – und mit bald 30 Jahren Verbandsgeschichte auch nicht zu alt für ein modernes Arbeitsumfeld, faire Strukturen und einen frischen Auftritt.